Pfarrer Matthias Dargel, Sprecher des CJD-Vorstands

Es ist schön, dass sich so viele Jugendliche und Mitarbeitende aus ganz Deutschland zu den 12. Politischen Projekttagen des CJD auf den Weg nach Braunschweig gemacht haben. Besonders hervorheben und danken möchte ich dafür, dass diese Politischen Projekttage von 14 Jugendlichen gemeinsam mit
anderen CJD Mitarbeitenden vorbereitet wurden. Durch dieses Engagement ist sichergestellt, dass es tatsächlich auch um die Anliegen und Ideen der  Teilnehmenden an diesen Projekttagen geht! Selbstverständlich wird bei diesen Projekttagen viel diskutiert und miteinander beraten, wie wir zu mehr Gerechtigkeit in dieser Welt kommen können. Aber es geht auch ganz praktisch darum, Ideen für eine gemeinsame Welt für alle umzusetzen. Dies soll u.a. in verschiedenen Aktionsbündnissen zum Ausdruck kommen. Die Vielfalt der Angebote erstreckt sich hier von musischen und künstlerischen bis hin zu handwerklichen Aktionen und Projekten.
All diese Aktionen können und sollen von den Teilnehmenden in die jeweilige Heimatstadt mitgenommen und dort mit Freunden, Bekannten oder Bürgern umgesetzt werden. Damit wollen wir ein nachhaltiges Bündnis für eine Welt für alle sein und auch vielen anderen Menschen die Möglichkeit geben, sich füreinander einzusetzen. So sind die 12. Politischen Projekttage ein Startschuss in eine bessere Zukunft.
Allen Teilnehmenden und Gästen der 12. Politischen Projekttage des CJD wünsche ich gute Gespräche und Diskussionen, hoffe auf ihren Mut, eine Welt für alle mitzugestalten, freue mich auf unvergessliche Momente bei allen Aktionen und bitte um Gottes Segen für die Umsetzung und Durchführung.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Schirmherr der Politischen Projekttage

Ich freue mich sehr, dass das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) an seinem Standort in Braunschweig die 12. Politischen Projekttage ausrichtet, die alle drei Jahre als bundesweite Veranstaltung für junge Menschen durchgeführt werden und für die ich gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Es zeichnet diese Veranstaltung unter anderem aus, dass Jugendliche mit und ohne Handicap gemeinsam mit Mitarbeitern des CJD die Inhalte und Durchführung konzipieren, vorbereiten und durchführen – also gelebte Inklusion im besten Sinne des Wortes. Rund 300 junge Menschen werden sich Anfang Juni mit dem Thema Gerechtigkeit beschäftigen. Ziel ist der erste Entwurf eines »Jugendmanifestes für eine gerechtere Welt«. Zudem wird mit verschiedenen Partnern in Braunschweig – etwa der DRK-Kaufbar oder der Senioreninitiative AntiRost – die konkrete Umsetzung exemplarischer Projekte geplant. Das heißt, die Jugendlichen übernehmen gemeinsam Verantwortung für ihre und unsere Zukunft: praktizierte Mitverantwortung, die gut in die gegenwärtige Zeit passt. Ich wünsche den Projekttagen des CJD anregende Diskussionen und innovative Ideen sowie den Jugendlichen viele neue Erkenntnisse.

Brigitte Zypries, Mitglied des Deutschen Bundestages, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Als Mitglied des CJD Bundeskuratoriums freue ich mich ganz besonders über die Ausrichtung der 12. Politischen Projekttage durch das CJD in Braunschweig. Ich kenne das CJD seit 1999 – damals besuchte ich als Staatssekretärin im  Bundesinnenministerium die Christopherusschule in Berchtesgaden. Seitdem begeistert mich das Konzept einer partizipativen Pädagogik durch praktizierte Mitverantwortung der Jugendlichen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht der Entwurf eines Bildes von einer gerechten Welt, einer Welt für alle. Um die Umsetzung dieses Ziels  voranzutreiben, werden die Jugendlichen in Aktionsbündnissen nach konkreten Wegen suchen, wie eine gerechte Welt in allen nur vorstellbaren  Lebensbereichen geschaffen werden kann. Die Tatsache, dass die Veranstaltung mitverantwortlich von Jugendlichen mit und ohne Handicap konzipiert, inhaltlich vorbereitet und durchgeführt wird, macht das Projekt zu einem Vorreiter in Sachen Inklusion und außerordentlich unterstützenswert.
Ganz besonders freut es mich, dass durch die Veranstaltung nicht nur bereits aktive Mitglieder des CJD angesprochen werden sollen, sondern auch politisch interessierte junge Menschen ermuntert werden, sich sozial zu engagieren.
Das CJD ist eine Bereicherung und ein Vorbild für die gesamte Gesellschaft: Inklusion ist eine Aufgabe, die uns alle angeht und die durch aktives Anpacken vorangetrieben werden muss. Die Politischen Projekttage setzen ein Zeichen dafür, dass Inklusion funktionieren kann und dass sogar Träume von einer gerechten Welt, einer Welt für alle, wahr werden können.
Ich bin gespannt, wie die Welt für alle aussehen wird und wünsche gutes Gelingen!

Politische Projekttage des CJD